Home
2019 Rohrwallregatta
Liebe Grüße aus Berlin...
Unser Jungen-Doppelvierer mit Tillmann, Ole, Peter, Colin und Hannes brachte einen Sieg mit nach Hause! Ebenso erfolgreich war Tobias im Einer (1.Platz).
Außerdem können wir gratulieren: Konstantin und Tobias zum 2.Platz, Hannes (3.Platz), Tillmann (3.Platz), Ole (3.Platz), Collin (2.Platz) sowie Jonas und Fabian zum 3.Platz.
Thomas hat sich nach einem tollen 2. Vorlaufplatz die Teilnahme im A-Finale der Männer (hier 5.) erkämpft.
Also ein sehr erfolgreiches Wochenende für unseren Ruderclub, herzlicher Glückwunsch an alle Sportler!
Schönen Dank auch den Helfern und Betreuern sowie den Organisatoren von Richtershorn und Rotation für die nette Einladung. (MP/RBJ)
2019 LM - Bericht
28. LANDESRUDERMEISTERSCHAFT SACHSEN UND THÜRINGEN
KIESGRUBE EILENBURG
Hannes Lepping ist Vize-Landesmeister
Der Eilenburger Ruderclub hat es in wettkampfsportlicher Sicht momentan nicht leicht. Nachwuchs ist zahlreich vorhanden, muss aber noch fleißig trainieren, um auch bei der Landesrudermeisterschaft Sachsens und Thüringens an den Start gehen zu können.
Umso erfreulicher sind die ersten Erfolge in dieser Kategorie. So geschehen am vergangenen Wochenende. Hannes Lepping fuhr in seinem Qualifikationsrennen im Jungen-Einer der 12-Jährigen weit vorne weg. Im Finale erwischte er dann einen guten Start und behauptete seinen 2.Rang gegen alle nachfolgenden Angreifer bis ins Ziel hinein über die gesamte 1000-Meter-Strecke. Am Siegersteg wartete die Silbermedaille, es war der schönste Lohn für die Anstrengungen der laufenden Saison. Aaron Köditz war in dieser Alters- und Bootsklasse ebenso für den RCE unterwegs, konnte sich leider nicht für das Finale qualifizieren.
In dem großen Starterfeld der Leichtgewichts-Junioren schaffte Jonas Palm nur den Einzug ins B-Finale. Innerhalb von sieben Sekunden kam die gesamte Konkurrenz fast geschlossen über die Linie. Jonas landete auf Rang Fünf.
Die Eilenburgerin Leonie Korn, derzeit am Sportgymnasium in Leipzig, siegte im Doppelvierer der Frauen und sicherte sich mit ihren DHfK-Kameradinnen die Goldmedaille. Im Doppelzweier blieb ihr dagegen nur die „Holzvariante", vierter Platz.
Kleiner Erfolg im Männer-Masters-Bereich im Alter 30plus: der ansässige Club stellte 50% aller Teilnehmer. Mehr war allerdings nicht drin, Rayk Bremme-Jung und Thomas Osthoff fuhren hinter den Recken aus Radebeul auf Platz zwei ins Ziel. Im Einer reichte es bei Rayk nur für Platz drei. Hier zählte vor allem der „olympische Gedanke“.
Organisatorisch hatten die Eilenburger die Veranstaltung souverän im Griff. Selbst am Wetter gab es nichts zu kritteln - spätsommerlich und mild wie aus dem Bilderbuch. Neben den Offiziellen der Landesruderverbände ehrten auch Politik und Wirtschaft die Veranstaltung mit ihrem Besuch. OBM Ralf Scheler zeichnete einige glückliche Gewinner am Siegersteg aus. Herr Borisenko von der Versandfirma Sportspar aus Eilenburg besiegelte die neue Sponsorpartnerschaft mit einem Gruppen-Fototermin.
Die größten Kämpfe waren ohnehin im Vorfeld ausgefochten worden. Wegen des klimabedingten Niedrigwasserstandes mussten die Steganlagen neu konzipiert werden. Ohne intensives ehrenamtliches Engagement wäre ein solcher Wettkampf nicht zu stemmen. Vielen Dank dafür an alle Helfer im Namen überaus zufriedener Teilnehmer aus ganz Sachsen und Thüringen.
(RBJ)
2019 LM - Fotos+Videos
28. LANDESRUDERMEISTERSCHAFT SACHSEN UND THÜRINGEN
KIESGRUBE EILENBURG
Fotos vom Samstag
Fotos vom Sonntag
Fotos vom Auf- und Abbau
...und noch viel mehr
LINK
RBJ
2019 Ruder-WM Linz
Ruder-Weltmeisterschaft in Linz/Ottensheim
Schon zu Beginn des Jahres machte unser Ruderkamerad Matschek Werbung für die Ruderweltmeisterschaft 2019 in Linz – Ottensheim. Live dabei sein, mitfiebern und die Möglichkeit zu haben, die Athleten auch persönlich zu treffen, waren Matschek, Janette, Anne, Bastian und Osse die Reise wert. Alle kombinierten den Ausflug mit dem Besuch von Verwandtschaft oder Bekanntschaft. Bastian nutzte seine Kontakte aus seiner ehemaligen Anstellung in Linz. Matschek und Schnetti besuchten jemanden in Wien, Anne und ich kamen bei Ricarda und Andi unter. Wir reisten bereits am Freitag an und bis auf ein paar Stockungen vor und in Baustellen lief die Fahrt problemlos. In Linz (genauer Leonding) angekommen, wurden wir herzlich in Empfang genommen. Andi organisierte für Anne und mich von seinen Eltern noch zwei E-Bikes für die Fahrt zum Regattagelände. Nach 15km und einer lustigen Fahrt über die Donau per Fähre kamen wir um 11 Uhr an der Regattastrecke an. Nach dem Einlass und Aufladen der Guthabenkarte (alles cashless) gab es erst einmal ein frisches Getränk. Danach ging es standesgemäß mit RCE-Kleidung und RCE-Flagge auf die Tribüne, welche schon recht ordentlich befüllt war...
2019 Jubiläums-Regatta Wurzen
Erfolgreicher Nachwuchs bei ‚Sprintregatta mit Freunden'
Am Freitag wurden zur gewohnten Trainingszeit die Boote beladen. DieTeilnehmer reisten dann am Samstagmorgen in Fahrgemeinschaften eigenständig in Schmölen an.
Die Regatta fand anlässlich des Jubiläums „130 Jahre Rudersport in Wurzen“ statt. Holger Fröhlich von der örtlichen Rudervereinigung hatte im Vorfeld allen einen schönen Wettkampftag mit spannenden Rennen gewünscht.
Die jungen Eilenburger nahmen ihn beim Wort. Als erste gewannen Peter und Tillman im Doppelzweier. Danach freute sich Tillmann noch mal über eine Goldmedaille im Einer. Hannes und Colin schoben ihre Boote mit gleichem Erfolg über die Ziellinie.
Mit weiteren guten Platzierungen ging ein siegreicher Regattatag zu Ende. Gratulation! Respekt und Dankeschön auch allen Trainern und Helfern für die optimale Vorbereitung und Betreuung.
(RBJ)
2019 Sommerfest
WIR WAREN HELDEN
Trotz magerer Resonanz im Vorfeld ist unserer Veranstaltungswärtin Anne und ihren Helfern eine wunderbare Feier gelungen. Unter Anwendung radikaler Improvisationstechniken wurden terminlich-gastronomische Widrigkeiten in kürzester Frist in ihr Gegenteil verwandelt. Nicht umsonst lautete das Motto „HELDEN DEINER KINDHEIT". Und es waren einige erschienen: Darth Vader, Minnie Mouse, Tank Wart, Eigene Omma, Bob Meister, Janis Joplin, deren Lover und viele mehr. Ein paar begeisterte Überraschungsgäste rundeten das Gesamtbild ab. Vielen Dank an alle, die Bilder sprechen für sich und sorgen hoffentlich beim nächsten Mal wieder für ordentlich Andrang. (RBJ)
2019 Sommertrainingslager
Auch in diesem Sommer verlebten die Kinder und Jugendlichen unseres Clubs eine wassersportliche und bunt gestaltete Ferienwoche. Sie wurden hoch engagiert von Josie Winter, Lucas Schulz und ihren Helfern betreut. Man darf gespannt sein, was Trainingsfleiß und Teamerlebnisse alles mit sich bringen können... (RBJ)
Mehr Info und Fotos gibt es HIER.
2019 Wanderfahrt Moldau II
Ganze zwei Jahre nach der ersten Moldaufahrt auf dem Oberlauf gab's für die knapp 30 Teilnehmer nun die Fortsetzung. Steile Felsformationen, gigantische Staustufen und eiskaltes Tiefenwasser beim Einsetzen der Boote beeindruckten am ersten Rudertag von Rabyne flußabwärts. Mit der anschließenden Pragdurchfahrt stand jedoch ein neues Highlight auf dem Programm, welches ausgiebig genossen wurde. Auch das Nachtleben der goldenen Stadt kam nicht zu kurz. Die Fahrt bis zur Elbmündung war uns wegen einer baulichen Störung an der Kanaltechnik leider nicht vergönnt. Dank kurzfristiger Hilfe unserer Ruderkameraden aus Neratovice wurde am vorletzten Tag noch an die Elbe umgesetzt. Fünfzehn schöne Ruderkilometer bis Melnik ergaben einen krönenden Abschluss. Ein herzliches Dankeschön an jene, die zum Gelingen beigetragen haben, allen voran dem Fahrtenleiter Thomas, dem Landdienst Veikko, Jürgen und Volker sowie dem Reiseunternehmen Geißler.
(RBJ)
2019 Ostseetour
Mit dem Fahrrad von Leipzig an die Ostsee an einem Tag
20. Ostseetour 2019 - Bericht eines Ruderkameraden
Seit 2000 gibt es jedes Jahr eine Ostsee-Tour. Damals hatte sich Frank Maasdorf vorgenommen, innerhalb von 24 Stunden von Leipzig an die Ostsee zu fahren. Aus der geplanten One-Man-Tour organisierte sich schnell ein echtes Peloton, das seitdem vom viermaligen DDR Straßenmeister Martin Goetze angeführt wird. Inzwischen ist Frank der als Jugendlicher schon ruderte, wieder im RCE aktiv (Red.). In diesem Jahr sollte es nach Juliusruh, an die Nordküste Rügens gehen. Dies ergibt eine ca. 510 km lange Distanz vom Augustusplatz in Leipzig aus. An einem Vereinsabend im Frühjahr kam Frank auf mich zu und fragte: „Belle, willst du mitmachen? Das wird für dich kein Problem! …“ Natürlich konnte ich mir solch eine außergewöhnliche Tour nicht entgehen lassen. Der persönliche Ehrgeiz war geweckt und die Vorbereitungen begannen. Etliche Trainingskilometer sollte man schon auf der Uhr haben, um an so einem Event teilzunehmen. Wie viele es bei mir genau waren, lässt sich an dieser Stelle nicht mehr nachvollziehen. In den letzten 3 Wochen vor dem Start waren es wöchentlich ca. 300km.
Zur Vorbereitung gehört natürlich auch ein ordentliches Strecken-Versorgungskonzept. Oben im Bild sieht man rund 12.000 kcal auf dem Tisch liegen – entspricht der ungefähren Menge, die man an so einem Tag verbrennt.
00:45 Uhr – Der Wecker klingelt… man möchte es nicht wahrhaben, dass es so früh aus den Federn geht, ist aber gleichzeitig adrenalingeladen. Das Gepäck wird noch mal geprüft, am Vortag hatte ich bereits alles gepackt – hier dürfen keinerlei Fehler passieren.
01:15 Uhr – Die S-Bahn Richtung Leipzig Markt nimmt Fahrt auf. In den Gedanken geht man alles noch mal detailliert durch. „Habe ich an alles gedacht…?“, „Wie teile ich meinen Proviant ein?“, „Wie agiere ich bei einen Reifenplatzer?“ „Hoffentlich hält das Material, …hoffentlich hält der Körper!“
01:35 Uhr – Ankunft Augustusplatz Leipzig. Wow! Es sind schon verdammt viele Leute da. 140 Starter insgesamt, einer sportlicher als der andere. Eine beeindruckende Altersspanne war präsent. Schnell noch ein „Vorher“ Foto an der Fotobox aufgenommen, das Gepäck auf den Begleitfahrzeugen verstaut und dann ging es schon in die Startformation.
02:10 Uhr – Startschuss. Es war ein ziemlich unreelles Gefühl, bestehend aus Müdigkeit, Adrenalin und etwas Sorge vor den drohenden Gewitterzellen um einen herum. Im Minutentakt zuckten Blitze am Horizont, als wir uns den Weg durch Leipzig, der B2 Richtung Wittenberg entlang, bahnten. Ein beeindruckendes Starttempo von durchschnittlich 35km/h verdeutlichte: Hier sind alle fit.
04:55 Uhr – Erste Etappe geschafft. Nach 83km gab es den ersten Stop auf einem Parkplatz in Lutherstadt Wittenberg. Getränke und Energievorräte wurden nachgefüllt. Anschließend ging es direkt weiter - es gilt, keine Zeit zu verlieren.
08:05 Uhr – Ankunft Fähre Ketzin (Bild unten). Der Pulk musste in Ketzin an der Havel übersetzen. Eine willkommene Pause.
12:00 Uhr – Mittagspause. Angekommen in Canow gab es die heiß ersehnte Portion Nudeln mit roter Soße, serviert vom netten Personal des Gasthauses zur Schleuse. Nach knappen 10 h on Tour waren das gefühlt die leckersten Nudeln, die ich je gegessen habe. Mittlerweile merkt man deutlich – das wird heute nicht selbstverständlich, jede Etappe zu absolvieren. Die Temperaturen und der teils starke Wind fordern einen einiges ab. Schmerzen an Füßen, Händen und Gesäßteil sind vorhanden. Man merkte dies auch einigen Teilnehmern des Feldes an. Vermutlich immer noch vorhandene Müdigkeit, gepaart mit Erschöpfungserscheinungen führten dann zu mehr oder weniger heftigen Stürzen im Feld. Ich bin zum Glück überall gut durchgekommen.
15:10Uhr – Parkplatz Möllenhagen (Bild oben). Es wird immer deutlicher, dass es hinten raus unglaublich knapp mit den Energiereserven wird. So langsam läuft man im roten Bereich und man hat den ständigen Schmerz akzeptiert. Man versucht sich an allen möglichen Dingen zu motivieren. Ziemlich oft ging mir ein Zitat der bekannten niederländischen MMA Legende Bus Rutten durch den Kopf: „It’s only pain, it will not hurt you.“ – zu Deutsch: „Es ist nur Schmerz, er wird dich nicht verletzen.“
An die nun folgenden Zwischenetappen kann ich nicht mehr wirklich erinnern. Vermutlich wurde sämtliches Blut inkl. Sauerstoff zum Erhalt der Körperfunktionen benötigt 😉.
Beginn Vorletzte Etappe – Startzeit unbekannt. Bevor wir loslegten, gab es nahezu hitzige Diskussionen im Feld, ob eine Regenjacke aufgrund des herannahenden Gewitters notwendig sei. Positiver Nebeneffekt des Tiefdruckgebietes – die Temperaturen sanken auf angenehme Werte. Ich entschied mich, meine Regenjacke anzuziehen, was sich als goldrichtig herausstellte. Ungefähr nach 20min auf der Straße begann ein Wolkenbruch, der seines Gleichen sucht. Hier machte sich der Materialvorteil 'Scheibenbremse' bemerkbar. Felgenbremsen-basierte Rennräder hatten ganz gut zu tun, um ihre Räder bei Kurven oder Hindernissen abzubremsen. Ich versuchte durch das Hochziehen der Nase die Sonnenbrille an die Unterkante meines Helmes zu drücken. Das wehrte den Regen besser ab, sah sicher lustig aus. Es erwies sich aber als äußerst effektiv. Kurz vor Stralsund angekommen, freute ich mich schon auf die versprochene Pause und richtete mich mental darauf ein. Tja, Pech gehabt - leider hatten hatten wir uns in Stralsund verfahren. Vor dem letzten Zwischenstop entschied man sich noch für die „kleine“ Rügen Brücke inklusive einiger Rügen-Kilometer.
Die letzte Etappe – 55 km bis zum Ziel. Die Pause nutzte ich, um sämtliche Energie-Booster und Riegel, die mir verblieben waren, entweder aufzuessen oder mein Trikot damit zu bestücken. Die Wasserflaschen ein letztes Mal gefüllt, und es ging los. Die letzten 55 km auf der Insel Rügen. Auch hier kann ich mich an den genauen Ablauf nicht mehr groß erinnern. Wir haben einige Anstiege und nicht weniger schwierige schnelle Abfahrten bewältigt. Alle Teilnehmer wurden inklusive des Materials im letzten Drittel der Etappe von einer ca. 1,5 km langen Kopfsteinpflaster Straße noch mal auf das äußerste geprüft. Dann endlich nahte unser aller Ziel. Juliusruh, noch 9 km entfernt. Ja, ich wurde leicht emotional, da ich mir nun absolut sicher war, dass ich das Ziel erreichen werde. Ungefähr 18min später verlangsamte sich das Feld. Wir passierten den Ortseingang von Juliusruh. Ein toller Moment. Doch an dieser Stelle dachte ich nur: „Wo ist jetzt dieser verdammte Strand? - Ich will an den Strand!“
5 min später war es dann soweit. 22:30 Uhr Ortszeit rollten wir auf den Strand zu. …Ein unbeschreiblicher Moment. Nach 20 h und 20 min waren wir endlich da. Ich konnte es zu dem Zeitpunkt gar nicht wirklich realisieren, was wir da geleistet haben. Ich war einfach überglücklich durchgehalten und nicht aufgegeben zu haben. Der Abend gestaltete sich dann selbstverständlich eher ruhig und es verkrümelte sich jeder ziemlich rasch in seine Gemächer.
Der nächste Morgen brach an – herrlicher Sonnenschein und ein wunderschöner Strand begrüßte uns zur „Taufe“. Wir wurden von keinen geringeren als Martin Goetze zum „Giganten der Landstraße“ getauft. Vor lauter Stolz war es schwer, nicht permanent zu grinsen. Anschließend gab es noch ein erfrischendes Bad in der 16°C warmen Ostsee, bevor wir unsere Heimreise per Bus antraten.
Zum Schluss noch mal einen herzlichen Dank an alle Helfer, Organisatoren und Unterstützer, insbesondere Frank Maasdorf, für die hervorragend umgesetzte 20. Ostseetour.
Die Plätze für 2020 sind sicherlich wieder schnell vergriffen. Meldet Euch, wenn auch Ihr mal so ein Abenteuer erleben möchtet. Ich bin nun auf jeden Fall infiziert.
Sportliche Grüße,
Florian Bellrich
2019 Frühjahrsregatta - Bericht
Generationswechsel...
Aus verschiedensten Gründen waren in diesem Frühjahr ausschließlich Nachwuchs- und altgediente Ruderer des hiesigen Clubs vertreten. Sie machten ihre Sache dennoch außerordentlich gut.
Für Hannes Lepping (12 Jahre) stand die erste Regatta im Renneiner an. Am Samstagmorgen war noch unklar, ob 500 oder 1000 m zu fahren sind. Vor lauter Aufregung musste das Frühstück ausfallen. Am Start waren dann alle Mitstreiter plötzlich auf und davon. Dieser Schreck beflügelte ihn dermaßen, daß er Schlag um Schlag anziehen und sich am 500m-Punkt an den anderen vorbei schieben konnte. Bald hörte er die lautstarken Anfeuerungsrufe seiner Vereinskameraden im Zielbereich. Nun ließ er sich den Vorsprung nicht mehr nehmen. Vor den Teilnehmern aus Jena (2.) und Pirna (3.) durfte er am Siegersteg anlegen.
Nach dem Erfolg ging Hannes am Sonntag schon viel entspannter zur Regattastrecke. Da es diesmal reichlich Gegen- und Seitenwind gab, wurde vor dem Rennen ausgiebig an der Renntaktik gefeilt. Der Nordwind machte allen Jungs zu schaffen und drückte die Boote nach Backbord. Im Ergebnis konnte man vom Land aus wilde Kreuz- und Querfahrten beobachten. Hannes hatte in Sichtweite des Zielturmes jedoch bereits den zweiten Platz hinter der Konkurrenz aus Pirna sicher und verteidigte diesen souverän bis über die Linie.
Ziemlich gespannt waren auch die jüngsten Eilenburger Teilnehmer. Insgesamt kämpften sich fünf Starter durch den Slalom Parcour. Hier ist vor allem Technik und Geschicklichkeit gefragt. Bei regnerisch-kühlem Wetter musste vorher noch eine gründliche Erwärmung stattfinden. Colin Zemke und Aaron Köditz (11 Jahre) zeigten als erste, wie die Sache läuft. Der 10jährige Ole Völker schaute sich das mit seinen Kameraden Johann Köditz und Tilmann Domin genau an und legte nach. Im ersten Durchlauf schob er als zweiter nach einem Leipziger Sportler den Bugball durchs Ziel. Johann brauchte 23 Sekunden länger und sicherte sich den dritten Platz. Am Sonntag, hatte letzterer dann die Nase ganz vorn. Bei besseren Wetterbedingungen und schon etwas routinierter kam Ole nur zwei Sekunden danach über die Schlußlinie. Er machte den Eilenburger Doppelsieg vor dem Drittplatzierten aus Pirna klar.
Bei den Masters-Männern hatten Torsten Sämel und Christoph Krüger die weiteste Anreise zu verzeichnen. Die beiden Anfang-Dreißiger leben und trainieren in Düsseldorf bzw. Trier, sind ihrem Verein in der alten Heimat jedoch sehr verbunden. Gemeinsam stellten sie sich unter anderem im Doppelzweier der Konkurrenz. Sie fuhren zweimal über die 1000-Meter-Strecke und konnten einmal als erste am Siegersteg anlegen. Am Samstag hatte es bei einem ebenfalls sehr knappen Einlauf für einen guten zweiten Platz gereicht. Im Renneiner fuhr Christoph über die gleiche Distanz sogar zwei Siege ein, während Torsten einmal mit nur vier Sekunden Rückstand hinter einem Radebeuler auf Rang drei landete. Bei Wind und Regen stellten sie sich auch der 300-Meter-Sprintstrecke. Der Zieleinlauf brachte noch einen Sieg für Christoph. Weniger als eine Sekunde nach einem Mitstreiter aus Jena sicherte sich Torsten Sämel den dritten Platz.
Um überhaupt einmal bei einer Regatta starten zu können, muß jeder Ruderer am Anfang sein Können im Kindereiner unter Beweis stellen. Trotz des schlechten Wetters nahm Tobi die Herausforderung an und absolvierte die Prüfung der Technikstufe 1. Da war viel Gutes dabei, bis auf zwei kleine Schnitzer. Die leider dazu führten, dass es nicht ganz gereicht hat. Aber wenn man weiß, was zu üben ist, klappt es beim nächsten Mal umso besser. Am Sonntag war Konstantin an der Reihe. Nachdem er alle Übungen wie aus dem Lehrbuch vorzeigen konnte, verkündete ihm die Prüferin, dass er bestanden habe.
Insgesamt kann der RCE sehr stolz auf die Ergebnisse sein, auch Organisation und Durchführung sind auf hohem Niveau gelungen. Hoffentlich findet das mittlere Semester der Eilenburger im Laufe der Saison auch wieder auf die Strecke zurück. Spätestens zu den Landesmeisterschaften sollten sie zeigen, dass nicht nur der Rudersport, sondern auch der Wettkampf für jede Generation eine Menge zu bieten hat.
Der Ruderclub Eilenburg bedankt sich recht herzlich bei allen Mitstreitern für die Unterstützung an der Strecke. Die Siegerehrungen fanden unter anderem mit freundlicher Hilfe des nordsächsischen Landrates Kai Emanuel, des Eilenburger Oberbürgermeisters Ralf Scheler und des Bürgermeisters von Doberschütz, Roland Märtz statt.
RBJ/JW
- 2019 Frühjahrsregatta - Bilder
- 2019 Trainingswochenende...
- 2019 Frohe Ostern
- 2019 DRV-Volleyballturnier
- 2019 Anrudertag
- 2019 Frühjahrsarbeitseinsatz
- 2019 Mazdalauf Eilenburg
- 2019 Tischtennisturnier
- 2019 Jahreshauptversammlung
- 2019 Schwimmwettkampf in Pirna
- 2019 EIERFAHRT
- 2018 Vereinsmeisterschaften
- 2018 Nachruf
- 2018 Abrudern
- 2018 Rohrwallregatta
- 2018 Baltic Cup
- 2018 Eisbeinfahrt
- 2018 LandesM-Bericht
- 2018 LandesM-Fotos
- 2018 Elbe-Wanderfahrt
- 2018 Deutsche Meistersch. U19
- 2018 Regatta Lobenstein
- 2018 Frühjahrsregatta - Bilder
- 2018 Frühjahrsregatta - Bericht
- 2018 Himmelfahrtstour
- 2018 IDRVJ-Regatta München
- 2018 KBM Essen
- 2018 DRV-Volleyballturnier
- 2018 Nachruf
- 2018 Anrudertag
- 2018 Frühjahrsarbeitseinsatz
- 2018 Tischtennisturnier
- 2018 Mazdalauf
- 2018 Tag der offenen Tür
- 2017/2018 Jahreswechsel im Club
- 2017 DRV-Langstrecke Dortmund
- 2017 Herbstarbeitseinsatz
- 2017 Abrudern in Berlin
- 2017 Abrudern mit VereinsM
- 2017 Eisbeinfahrt
Seite 11 von 27