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2021 Abrudertag
Wer hat an der Uhr gedreht...
...ist's denn wirklich schon so spät, die Rudersaison bereits zu Ende? Leider ja! Ein Grund mehr, das ganze noch einmal richtig zu genießen. Das Wetter am 30.10. war jedenfalls perfekt. Unser Nachwuchs startete mit einer Schnitzeljagd in den Tag. Es waren raffinierte Aufgaben zu bewältigen, um den ‚Fluch der Mühlgrabenhexe' zu bannen. Zur Belohnung gab es Süßes und Nudeln mit Tomatensoße aus Corinnas Clubküche. Grandios vorbereitet worden war das Ganze von Trainerin Josie Winter während einiger Nachtschichten, wie man sich erzählt. Schade, dass ein Großteil der Jugend wegen nachgeholter Jugendweihefeiern andernorts unterwegs war.
Dann startete die Vierer-Vereinsmeisterschaft mit zwei gelosten Mannschaften. Es waren jedoch nur jeweils drei Ruderplätze besetzt, auch hier fehlte das nachrückende Jungvolk. Steuerfrau Anna Buhle brachte den zweiten Lauf zwar nahe der Ideallinie über die Bahn, vorher war man dennoch deutlich schneller unterwegs gewesen. So siegte Jugend vor Schönheit ;-) und namentlich Tony Palm, Torsten Sämel und Niclas Gans.
Die feierliche Ansprache wartete mit einem weiteren Novum auf. Aufgrund der Noch-Nicht-Anwesenheit des Vorsitzenden übernahm Stellvertreterin Silke Gans das Ruder. Vermutlich begrüßte damit erstmals in der Vereinsgeschichte eine First Lady neue Mitglieder, ehrte langjährige Vereinszugehörigkeiten und die erfolgreiche Bundeswettbewerberin Helene Weist, leider ebenfalls abwesend.
Danach gingen die Boote zu Wasser, die Ruder zur Hand bzw. Kaffee und Kuchen dorthin, wo selbst die fleißige Herbstsonne niemals scheint. Auf der Mühlgrabenwiese versammelten sich Ruderer und Wanderer wie eh und je am Feuerchen zu anregender Konversation mit Würstchen, Bierchen und Gitarre.
Der kühle Abend dräute wie immer viel zu früh, die tückischen Hindernisse wurden flussabwärts gerade noch so umschifft. Bis tief in die Nacht hinein ließ man dann den Tag ausklingen, ob an Feuerschale oder Hochofen, vor der Bootshalle oder im Saal. Vielen Dank Allen, die sich ums gute Gelingen verdient gemacht haben. RBJ
2021 Eisbeinfahrt
Letztes Jahr war diese schöne Tradition leider ausgefallen. Heuer ging es zum Glück wieder los und zwar am Samstag, den 2.10., gegen 10.30 Uhr. Tilo "und sein Trupp" waren schon bei der Vorbereitung von Bootshalle und Freisitz zu Gange. Derweil machten sich drei vollbesetzte Gig-Vierer auf die (Eisbein-) Fahrt. Sie führte mit kurzen Unterbrechungen bis mind. Kilometer 3 bzw. 4, denn man wollte ja pünktlich um 13 Uhr zurück sein. Bei herrlichstem Wetter wurde auch mal der Ausstieg auf Neuland, linke Mühlgrabenseite im Brennnesselrevier gewagt. Flußabwärts gab es noch eine Ersti-Einführung in das Ruderhandwerk, was hervorragend gelang. So erreichte man den Heimsteg sicher und gesellte sich endlich zur versammelten großen Runde. Das opulente und leckere Mahl wurde ausgiebig genossen. Wer sich entsprechend vorbereitet hatte, konnte noch Tage darauf davon zehren. Vielen Dank an Fleischerei Volker Krause sowie dem Organisator und seinen Helfern. RBJ
2021 LM Eilenburg - Bericht
30. Landesmeisterschaft
Sachsen und Thüringen in Eilenburg
Während andernorts Regatten mangels Beteiligung abgesagt werden, sind die Landesmeisterschaften in Eilenburg weiter eine feste Größe im mitteldeutschen Ruderkalender. Bei Wetter vom allerfeinsten kam zum letzten Septemberwochenende Alles von Rang und Namen an der Kiesgrube zusammen. Dank Annekatrin Thiele wehte sogar ein Hauch von Olympia an der Strecke. Nach Gold in Rio war sie in Tokio mit von der Partie, in Eilenburg fuhr sie unter anderem im Bug des DHfK-Vereinsachters als Erste über die Ziellinie. Das legendäre Schlussrennen war mit sechs Booten hochkarätig besetzt, darunter auch die Mannschaften aus Wurzen und Dresden mit ihren Erfahrungen der Ruderbundesliga.
Den wohl größten Erfolg für die Eilenburger markierte Tim Schäfer trotz Bojenkollision und Zeitstrafe im 200m-Slalom-Rennen der 10- und 11-Jährigen. Er konnte seine Leistung vom Vorjahr bestätigen und schnappte sich die Silbermedaille. Auf dem 3.Rang folgte Len Stiebitz, der auch von Erfahrungen der vorigen Saison profitierte. Neu war für ihn der Start auf der 500m-Strecke, mit einem ausbaufähigen Platz 6 als Resultat.
Sehr zufrieden waren Colin Zemke und Hannes Lepping mit dem Ausgang ihres Rennens über 1000 Meter im Doppelzweier der Altersklasse 13 und 14. Sie errangen durch die perfekte Umsetzung von Technik und Rennstrategie, sowie gutem Zusammenhalt und Abstimmung die ersehnte Bronzemedaille.
Im Einer hingegen musste Hannes wegen des Seitenwindes einen Start aus der Bojenkette heraus fahren. Er gab das Rennen nicht verloren und kämpfte sich in einem starken Teilnehmerfeld auf Platz 4 ins Ziel. Ebenso Colin Zemke (13 Jahre), der dafür alle Reserven im Endspurt mobilisierte und zwei Mitstreiter auf die hinteren Plätze verwies.
Bei den 12jährigen Jungen wagten sich gleich drei Eilenburger das erste Mal auf die 1000 Meter-Distanz. Ole Völker, hier müsste eigentlich eine Fliegengewichtsklasse eingeführt werden, durfte nach dem Vorlauf bereits die Beine hoch legen. Die beiden anderen erreichten das Finale. Ben Neubert lag bis 700m auf Bronzekurs, hatte dann aber keine Kraft mehr (Platz 5). Dahinter landete Tilman Domin, der nach einem nervös-verpatzten Start nicht mehr aufschließen konnte.
Konstantin Kötz brachte seinen Junioren-B-Einer mit einer guten Zeit und Platzierung durch den Vorlauf, verpasste aber leider das Finale.
Nach wenigen Monaten Übung im Ruderboot startete Maxi Kröckel (14) ihre Ruderkarriere als B-Juniorin über 1000m im Einer. Sie qualifizierte sich nicht für das Finale, zeigte jedoch eine für die Ausgangslage achtbare Leistung auf der Strecke. Moralische Unterstützung erhielt sie dabei von Kameradin Helene Weist, die einer Verletzung wegen leider nicht antreten konnte.
Etwas mehr Erfahrung haben gemeinhin die Mastersruderer im Alter von 27 Jahren und älter vorzuweisen. Da hier die Teilnehmerdichte sehr rückläufig ist, wurden verschiedene Alterklassen zusammen gewertet. Jüngere erhielten nach dem Zieleinlauf entsprechende Zeitaufschläge, die von vornherein festgelegt waren. Rayk Bremme-Jung hatte aufgrund seiner Gegner aus den Jahrgängen 1959 und 1946 mit zusätzlich 14 bzw. 44 Sekunden zu rechnen. Entsprechend gespannt erwartete der 1971 geborene die Auswertung des Einer-Rennens. Nach leicht verpatztem Start hatte er sich mit konstanter Leistung einen anständigen Vorsprung erarbeitet und landete auf Platz Zwei im Sechs-Boote-Feld. Am Ende reichte es für eine Bronzemedaille. Vom undankbaren 4.Rang trennte ihn nur eine Sekunde, Glück muss man haben! Der älteste Sportler konnte den 2.Platz ergattern. Dieser sei dem 75jährigen von Herzen gegönnt, zeigt es doch, wie lang ein aktives Ruderleben währen kann.
Zu guter Letzt sollen im Namen der Sportler Jene gewürdigt werden, die einen solchen Wettkampf im nunmehr 30.Jahr ermöglicht haben, sei es bei der Organisation, beim Auf- und Abbau der Strecke, der Herrichtung des Geländes und der Durchführung. Große Unterstützung gab es auch von Seiten des FEZ- Betreibers, der Kommunen und Sponsoren. Vielen Dank dafür!
Bremme-Jung/Winter
2021 LM Eilenburg - Fotos + Video
30. Landesmeisterschaften
Sachsen/Thüringen in Eilenburg
Video
Samstag
Sonntag (1)
Sonntag (2)
Thx Martin (TRV)
VonOben
Thx Frank
DrumRum
Das war's... auf Wiedersehen beim nächsten Mal!
Letzte Änderung 08.10.2021
2021 Rohrwallregatta
18.09.2021
Berlin
,Wir' waren mal wieder zu Gast bei unseren Richtershorner Ruderfreunden und durften das Starterfeld gemeinsam mit Rotation, Schmöckwitz und Pirna bereichern. In der Summe gab's einige erste, zweite, dritte Plätze und eine Kaffeefahrt, Jung und Alt vereint. Herzlicher Glückwunsch! Ausführlicher Bericht wie folgt...
Toller Zusammenhalt zwischen Jung und Alt
Am letzten Wochenende (17.09.-19.09.21) fuhr eine kleine Delegation des Ruderclub Eilenburg zur Rohrwallregatta beim Richtershorner Ruderverein. Nachdem wir in Berlin ankamen, luden wir den Hänger ab, bauten die Boote an und bezogen unsere Quartiere. Mandy und Stephanie bereiteten in der Zeit schon das Abendessen vor. Nachdem alle gesättigt waren, ging es in den gemütlichen Teil des Abends über. Die Kinder spielten, nein, nicht am Handy, sondern alle gemeinsam 'Werwolf'.
Am Samstag konnte der Nachwuchs sich bei einem sehr leckeren und üppigen Frühstück für den Regattatag stärken. Ole, der kleinste von allen, musste als erstes an den Start gehen. In einem spannenden Rennen und nach einen harten Kampf überquerte er als erster Sieger dieses Tages die Ziellinie. Der Erfolg für den Ruderclub Eilenburg sollte nicht abreißen. Sein Trainingspartner Tilmann startete direkt nach ihm und erkämpfte sich den 3.Platz bei den 12-jährigen Jungs.
Kurz darauf folgten die Einer der 13/14-jährigen, welche in zwei Abteilungen starteten. Colin und Hannes mussten sich beide gegen die Berliner behaupten. Hannes der seit zwei Jahren eine offene Rechnung mit dieser Bootsklasse und Strecke hatte, erreichte in diesem Jahr endlich das Ziel und das als Erster. Aber auch Colin ließ sich nicht von der starken Konkurrenz beeindrucken und erruderte sich Platz 3. Tobi startete in der zweiten Abteilung. Obwohl er alles gab, reichte es leider nicht für einen Podestrang.
Nachdem die Kinder-Einer der Jungs durch waren, mussten die Junioren ran. Konstantin startete hier im Einer. Es war ein Kampf um Platz zwei und drei. Nachdem er sich nochmal erinnerte, wie die Technik umzusetzen ist, schob er sich kurz vor dem Ziel auf Rang zwei und holte Silber.
Kurz vor der Mittagspause musste dann auch die Trainerin mit ihrer Mannschaft aufs Wasser gehen. Eingekauft vom Richtershorner Ruderverein, füllte sie den letzten Platz im Mixed-Achter aus. Den Weg zum Start nutzte dieser für eine kleine Trainingseinheit, da die Mannschaft in dieser Besetzung noch nie gerudert war. Davon ließen sich die acht 'Jungs und Mädels' nicht beeindrucken und ruderten den Sieg nach Hause.
Nach der Mittagspause waren die Mannschaftsboote dran. Hier sollten Ole und Tillmann ihren Erfolg vom letzten Jahr im Sportspar-Zweier wiederholen. Da die Boote Bugball an Bugball nebeneinander herfuhren, blieb es bis zum Schluss spannend. Um eine Kollision mit dem gegnerischen Boot zu vermeiden, mussten sie jedoch für einen Schlag aussetzen und ruderten als zweite durchs Ziel.
Als nächstes waren Konstantin und Hannes dran. Hannes musste einen Jahrgang höher starten, damit dieses Boot in dieser Besatzung fahren konnte. Zudem durften aus Jugendschutzgründen keine ‚Hackis' gefahren werden. Anders als die anderen Boote, welche mit Junioren voll besetzt waren. In diesem Rennen haben die beiden Jungs gezeigt, dass Alter und Material keine Rolle spielt, wenn man die Technik gut umsetzt. Sie erkämpften sich einen souveränen zweiten Platz.
Im letzten Mannschaftsboot, welches ins Rennen ging, saßen Hannes und Colin. Beflügelt von den vorherigen Erfolgen starteten die beiden durch. Man merkte, dass sie schon einige Starts in den Knochen hatten, denn sie wurden etwas unkonzentriert und fingen sich vier 'Krebse'. Doch ließen sie sich davon nicht entmutigen und schoben das Boot immer wieder neu an, sodass auch hier ein souveräner 2.Platz heraus kam.
Zum Schluss sollte nun noch Helene im leichten Einer der 14-jährigen Mädchen an den Start gehen. Leider kam dieses Rennen nicht zustande, da es keine Gegnerinnen gab. Daher wurde kurzerhand beschlossen, dass sie sich auch bei den Juniorinnen B durchsetzen soll. Mit einem super Start ging Helene auf die Strecke und positionierte sich auf Platz zwei. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Konkurrentin aus Berlin. Leider fing Helene kurz vor dem Ziel einen Krebs und verletzte sich dabei an der Hand. So fiel sie auf Platz 3 zurück. Das ist in Anbetracht ihres Alters und Gewicht dennoch eine hervorragende Leistung.
Da die Rennen alle eng hintereinander lagen, mussten hier alle mit anpacken. Es war schön zu sehen, wie die Kinder sich gegenseitig unterstützten. Sei es beim Rein- und Raustragen der Boote, bei der Erwärmung oder durch das Anfeuern.
Mit dem letzten Rennen sollte der Tag aber noch nicht zu Ende sein. Im Anschluss an die Regatta machten wir uns bunt durchmischt (Jung und Alt, Anfänger und Fortgeschrittene) auf zu einer kleinen Ausfahrt. Wir fuhren über die Regattastrecke Grünau, sechs Kilometer stadteinwärts und legten an einem netten Restaurant nahe dem Teltowkanal an. Für die Kinder war es die erste Ausfahrt auf einem offenen Gewässer.
Nachdem wir uns mit einem Heißgetränk stärkten, ging es wieder nach Richtershorn zurück. Mit einem leckeren Abendessen (Nudeln mit Tomatensauce) wurde ein entspannter Ausklang eingeleitet. Einige Kinder spielten noch ein paar Gesellschaftsspiele, andere tanzten ausgelassen mit in der Runde der Erwachsenen.
Am Sonntag fuhren wir mit unseren ganzen Erfolgen und vielen schönen Erinnerungen im Gepäck wieder nach Hause.
J.Winter
2021 BW Salzgitter
Hartes Training wird belohnt
Vom 03.09.-05.09.21 fand die wichtigste Ruderregatta, die es im Kinderbereich gibt, statt:
Der Bundeswettbewerb.
Nachdem dieser letztes Jahr aufgrund Corona ausfiel, fand er dieses Jahr in einer abgespeckten Version statt. Nur die Altersklassen 13/14 und auch nur ein Boot pro Boots- und Gewichtsklasse durfte hier von jedem Bundesland gestellt werden. Um mitfahren zu dürfen, müssen sich die Kinder qualifizieren. In diesem Jahr fand die sächsische Qualifikation im Juli in Leipzig-Burghausen statt. Die Bootsmannschaften mussten hier ein Einzelzeitfahren von einer Strecke über 1000 m bestreiten. Qualifiziert hat sich jeweils das Boot mit der schnellsten Zeit. An diesem Tag stellte sich neben Hannes Lepping auch Helene Weist der Herausforderung.
Noch vor den Ferien wurde die Nominierung bekannt gegeben. Helene Weist hatte es geschafft und durfte die Ruderjugend Sachsen und den Ruderclub Eilenburg im leichten Einer der 14-jährigen Mädchen vertreten. Von nun an begann die spannende Reise. Alle Nominierten lernten sich erstmals im Juli beim Teambuilding in Dresden kennen. Hier wurden neben den Schlachtrufen auch die Aufgaben für den Athletik-Wettkampf geübt.
Da der Bundeswettbewerb erst im September statt finden sollte, wurden die Sommerferien genutzt, um die Grundlagen, Kraftausdauer und auch die Technik zu verbessern. Hochmotiviert und mit Aufregung im Gepäck ging es dann am 03.09.2021 nach Salzgitter. Dort angekommen, mussten wir uns zunächst akkreditieren. Von nun an, war das Tragen der Maske und der Akkreditierungskarte Pflicht. Um sich an das Wasser und die Strecke zu gewöhnen, trainierte die Ruderjugend Sachsen noch ein letztes Mal, bevor es dann zur Jugendherberge nach Braunschweig ging. Nachdem die Zimmer bezogen waren und alle zu Abend gegessen hatten, erfolgte eine Mannschaftsbesprechung. Hier tauschte Helene das blaue RCE-Vereinsshirt von Sportspar mit dem neon-grünen Trikot der Ruderjugend Sachsen. Somit waren die sächsischen Sportler auch für den letzten Zuschauer von weitem erkennbar. Neu ausgestattet ging es ins Bett, da am Samstag zunächst die 3000m-Langstrecke anstand. Die Platzierung der 3000m bestimmt die Besetzung der verschiedenen Finals. Die ersten sechs starten im A-Finale und fahren um Platz 1.-6. Im B-Finale sind es die 7.-12. Platzierten der Langstrecke und fahren Platz 7-12 aus.
Frisch gestärkt vom Frühstück und mit gepackter Sporttasche ging es für Helene am Sonnabend nach Salzgitter. Nach einer kurzen Erwärmung legte sie ihr Boot „Ibis“ mit der Bugnummer D04 ins Wasser und fuhr an den Start. Wie die Bugnummer verriet, sollte Helene als 4. auf die Strecke gehen. Die drei Mädels vor ihr legten ein rasantes Tempo an, wohingegen Helene mit etwas ruhigeren aber dafür kräftigen Schlägen auf die Strecke ging. Nach 1000 m kam die Wende und es ging 2000m bis zum Ziel zurück. Auf den letzten 1000 m, welche auch von den Zuschauern eingesehen werden konnten, sah man nun deutlich. welche Sportlerinnen sich auf den ersten zwei Dritteln der Strecke völlig verausgabt hatten. Helene zeigte jedoch nach wie vor kräftige ruhige Schläge. Am Ende reichte es für Platz 10 von 11. Die Platzierungen 7-10 lagen jedoch zeitlich nah beieinander. So war klar, dass das B-Finale über 1000m ein sehr spannendes Rennen wird. Doch zunächst stand noch der Athletik-Wettkampf auf dem Programm. Nach einer kurzen Stärkung ging es in das Stadion, wo schon die einzelnen Stationen aufgebaut waren. Neben Ergometerfahren, wurden auch Geschicklichkeit und Wissen getestet. Zum Glück gab es diesen Vorbereitungstag in Dresden. Aufgrund dessen konnte die Ruderjugend Sachsen hier einen sehr guten vierten Platz erreichen. Am Ende dieses sehr sehr langen Samstags landeten Helene und die restliche Ruderjugend wieder in der Braunschweiger Jugendherberge.
Am Sonntag ging es dann noch einmal für Helene um alles. Eine Medaille im B-Finale war das Ziel und aufgrund der sehr engen Zeiten auf den 3000 m auch greifbar nah. Helene musste nun auf dem Punkt alles abrufen, was sie bisher gelernt hatte. Doch sie wusste schon jetzt, dass sie stolz auf sich sein kann. Mit diesem Wissen und dem Ehrgeiz, eine Medaille zu gewinnen, ging sie an den Start. Nach den ersten Schlägen konnte Sie sich zusammen mit der Gegnerin aus Bayern von den anderen Mädels absetzen. An der 500 m-Marke lag Sie deutlich vor der Hessin auf Platz 2, wobei die Gegnerin aus Bayern noch nicht mal eine Bootslänge entfernt war. Ein kurzer Blick nach links auf die anderen Bahnen und sie setzte zum Zwischenspurt an. Mit dieser Finesse konnte sie sich nun deutlich von dem restlichen Feld absetzen und den Vorsprung der Bayerin auf eine halbe Bootslänge reduzieren. Zum Schluss wurde es jedoch nochmals spannend. Die Gegnerin aus Hessen konnte noch auf den letzten 250 m aufholen, da Helene in der Bojenkette hängen blieb. Doch vom Ehrgeiz gepackt und die Medaille zum Greifen nahe, mobilisierte Helene all ihre Reserven und spurtete ins Ziel. Erschöpft, aber glücklich erruderte sie sich den 2. Platz im B-Finale und ist somit die achtbeste Ruderin Deutschlands in ihrer Alters- und Bootsklasse.
Zur Super-Leistung gratulieren ihre Trainingsjungs, ihre Trainerin sowie der gesamte Ruderclub Eilenburg. Wir sind gespannt, was da noch alles kommt.
J.Winter
...noch mehr schöne Fotos der Ruderjugend Sachsen unter https://bit.ly/3lMiZyb
#simplysaxony
2021 Bestellung traditioneller Ruderkeese
Bitte nehmt an Eurem Kopf selbst Maß für die Größe. Diese stellt den Umfang in Zentimetern an der Stelle dar, an dem bei Euch eben normalerweise so eine Kopfbedeckung sitzt.
Tragt Euch zur Bestellung bitte verbindlich in die Liste am schwarzen Brett ein oder sendet eine Mail an:
Sichert Euch Euren neuen Keese oder Euren ersten Keese oder Euren Ersatzkeese "für gut" noch in diesem Jahr - denn wir wissen nicht, wann wieder eine Bestellung möglich sein wird! Der ideale Begleiter zu allen Ruderveranstaltungen und auch im Alltag ein bewährter Hingucker!
Ende der Aktion:
30.09.2021
Hier findet Ihr eine Übersicht weiterer Clubartikel.
2021 Wanderfahrt-Havel
09.-13.07.2021
Fünf herrliche Tage verbrachten die Wanderfahrts-Freunde des RCE auf der Havel vom Start oberhalb Brandenburgs bis zum Zielort Rathenow (s.u.). Vielen Dank allen, die das möglich gemacht haben, vor allem dem Begleitteam und dem 'Chef de Mission'. Mehr Infos dazu im Clubheftchen. RBJ
Freitag
Samstag
Sonntag
Montag
Dienstag
Ehrentafel entwendet
21.06.2021
Unfassbar: Von unserem Vereinsgelände wurde diese bronzene Ehrentafel entwendet. Die hat Krieg und Diktaturen überstanden. Wir sind schockiert und bitten vor allem Entsorgungsbetriebe um Obacht. Diesen Machenschaften sollte mit allen Mitteln Einhalt geboten werden! Der Ruderclub Eilenburg lobt hiermit 250,-€ Finderlohn aus!
Update 24.06.2021
Sie ist wieder da!
Wir möchten Danke sagen! Unser Aufruf sorgte für viel Aufsehen, Anteilnahme und Engagement bei Mitgliedern, Bürgern und Freunden. Wir sind infolge einer anonymen Rückgabe wieder im Besitz der Tafel und sehr glücklich darüber. Ruderkameradschaftliche Grüße!
2021 Anrudern
19.06.2021
Trotz hochsommerlicher Wettervorhersage waren jede Menge Mitglieder pünktlich zur Ansprache bereit. Standhaft lauschte man den Ausführungen unseres Vorsitzenden Felix Weiske. Er gab sich alle Mühe, nach Begrüßung, Lagebericht und Belehrungen prägnant zur Ausfahrt in die neue Saison überzuleiten.
Während nun die einen Kaffee, Kuchen und Softeis zusprachen, machten andere die Boote klar. Clevererweise hatte man Getränke vorgekühlt und brachte sie überwiegend in Kühlboxen zum stromaufwärtigen Zielort.
Brennesselfreie Ausstiegsplätze waren rar, wurden jedoch kreativ genutzt und kameradschaftlich geteilt. Auf der Wiese gab es hinreichend schattige Plätzchen. Das Heu war, anders als im letzten Jahr, bereits gemacht.
Wegen Brandwarnstufe blieb die Bockwurst kalt, das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch. Zwischenzeitlich verschaffte sich Norman kurz Gehör zur Abhaltung einer längst fälligen Zeremonie. Pandemisch bedingt erhielten mit André und Peter gleich zwei Kameraden gleichzeitig die Ehre, sich dank ihrer nunmehr 50 Lenze fortan als „Alte Säcke" bezeichnen zu dürfen.
Anschließend kamen wie üblich Gitarre und geölte Kehlen zur Geltung.
Gegen 18 Uhr lockten Frischgezapftes und lecker Beilagen wieder ins Bootshaus. Auch Schlauchdusche und Mühlgraben kamen kühltechnisch zum Einsatz. Bei untergehender Sonne wurde ein entspannter Ausklang eingeleitet. Es sollte noch bis weit in die helle Sommernacht hineingehen, inklusive bezaubernder musikalischer Beiträge einer Gastsolistin.
An dieser Stelle sei noch mal allen Beteiligten für die Vor- und Nachbereitung gedankt. Nun fand schon das zweite Jahr in Folge das Anrudern erst im Juni statt - hoffentlich wird's nicht zur Gewohnheit. Wir wären mal wieder bereit für Ende März! RBJ
2021 Für Kunst und Kultur am Start
Wenn sportliche Gemeinschaftsaktivitäten seit Monaten auf Eis liegen, kommt unter Umständen auch mal ganz was anderes ins Blickfeld. So wurde man eines Sonntags im April rein zufällig per Facebook auf eine spontane Auktion zugunsten der Eilenburger Badergalerie und Kulturscheune aufmerksam.
Das angebotene Acrylbild hatte die Szenerie unterhalb des Bobritzer Dammes als Motiv. Wunderschön und detailliert eingefangen durch den hier ansässigen Hans Joachim Lingner, der seine Kunst als Hobby betreibt. Tochter Antje konnte ihn dafür gewinnen, sich für den guten Zweck von einem Werk zu trennen und startete die Aktion.
Der Aufruf motivierte erst einen, dann etliche weitere Ruderkameraden, ihre Schatullen zu öffnen und das gute Stück für den vereinseigenen Saal zu sichern. Gerade im letzten Jahr führte eine herrliche Mittsommerfahrt auf Mühlgraben und Mulde über die Partie oberhalb der dargestellten Wehranlage.
Vorerst war jedoch Geduld angesagt. Die Auktion sollte am darauf folgenden Sonntag enden. Einige Natur- und Kunstfreunde hatten gleich zu Beginn der Woche mit Einstiegsgeboten und Kommentaren ihr Interesse bekundet. Bis Samstag 'ruhte still das Muldenwasser', dann wagte der RCE-Bieter mit einer preislichen Verdopplung den Einstieg. Schließlich sollte hier sowohl eine professionelle schöpferische Arbeit als auch der Jahrzehnte währende Beitrag der Familie Bader für Eilenburgs Kulturlandschaft angemessen gewürdigt werden.
Zwischenzeitlich war die Deadline auf Sonntag 20 Uhr festgelegt worden. Bis fünf Minuten vor Schluss gab es kein neues Lebenszeichen anderer Interessenten. Zur Sicherheit zog man aber das „Ass" aus dem Ärmel, erhöhte den Pott noch einmal auf mehr als das 1,5-fache und sollte es nicht bereuen!
Kurz nach Acht stellte sich heraus: Ein Mitbieter hatte die gleiche Idee, bei aller Großzügigkeit aber nicht die Oberhand gewonnen. Die Freude war entsprechend groß. Die Rudergruppe einigte sich darauf, letzte Reserven zu aktivieren, um auch noch einen passenden Rahmen bei der Galerie zu ordern.
Die fröhliche Übergabe wurde dann zwei Wochen später im Beisein Andrea Baders und Antje Lingners beim Ruderclub selbst vollzogen. Während kurzer Visite der Räumlichkeiten war allgemeine Zufriedenheit mit dem Auktionsergebnis vorherrschend. Das Werk wird ein schönes Plätzchen im Clubsaal finden, um Mitglieder und Gäste zu erfreuen.
Möge die reizvolle Ansicht dazu motivieren, sich dem Kollauer Wehr wieder einmal von unterhalb zu nähern, traditionell auf „Großer Umfahrt“ - Mühlgraben hinunter und Mulde hinauf. Zuletzt geschehen anlässlich des 100jährigen Club-Jubiläums im Jahr 2006.
RBJ
Credits
PeterP, AndréP, FrankM, Matscho, Jeanette, Silke, Felix, Norman, Josie,
Osse, Anne, FrankP, Florian, Stefan, 'Jungbullen', Rayk
- 2020 Weihnachtswichtelei
- 2020 Neue Clubinfo
- 2020 Abrudertag
- 2020 Grundschule im RCE
- 2020 LM - Bericht
- 2020 LM - Fotos
- 2020 Sommertrainingslager
- 2020 Anrudern Berlin
- 2020 Mittsommermuldefahrt
- 2020 Anrudern
- 2020 Talentiade Dresden
- 2020 Tischtennisturnier
- 2020 Mazdalauf Eilenburg
- 2020 Bootsbau-Arbeitseinsatz
- 2020 Ruderausbildung
- 2020 ErgoCup Mühlberg
- 2019 Jahreswechsel beim RCE
- 2019 Jugendweihnachtsfeier
- 2019 Herbstarbeitseinsatz
- 2019 Berliner Abrudern
- 2019 Abrudern
- 2019 Leipziger Halbmarathon
- 2019 Rohrwallregatta
- 2019 LM - Bericht
- 2019 LM - Fotos+Videos
- 2019 Ruder-WM Linz
- 2019 Jubiläums-Regatta Wurzen
- 2019 Sommerfest
- 2019 Sommertrainingslager
- 2019 Wanderfahrt Moldau II
- 2019 Ostseetour
- 2019 Neuruppin
- 2019 Frühjahrsregatta - Bericht
- 2019 Frühjahrsregatta - Bilder
- 2019 Trainingswochenende...
- 2019 Frohe Ostern
- 2019 DRV-Volleyballturnier
- 2019 Anrudertag
- 2019 Frühjahrsarbeitseinsatz
- 2019 Mazdalauf Eilenburg
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