2024 Frühjahrsregatta - Bericht
Sonne, Wind und Kenterfreuden
Am zweiten Maiwochenende fand auf der Kiesgrube die mittlerweile 32. Auflage der Eilenburger Frühjahrsregatta statt. 18 Rudervereine und über 200 Sportler aus Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt gaben sich bei frühsommerlich-heiterem Wetter ein Stelldichein. Da ist die Konkurrenz groß, dennoch konnten auch die Eilenburger einige Erfolge feiern. Sie waren in zwölf Rennen im Einer und Doppelzweier vertreten. Den glorreichen Anfang machte Clemens Beyer (Foto links) über 1000m. Der 16-Jährige siegte knapp im Leichtgewichts-Junioren-Einer B. Er kam mit ein bis zwei Sekunden Vorsprung gegenüber den nächst Platzierten aus Jena ins Ziel. Die Medaille nahm er freudig von OBM Ralf Scheler entgegen, der sich extra etwas Zeit genommen hatte, um die Ehrung der Regattasieger zu unterstützen. In Vertretung des Landrates war Dezernatsleiter Steffen Fleischer an der Strecke präsent, vielen Dank auch dafür.
Der Junioren-Doppelzweier B mit Tilmann Domin und Joris Pospischil erkämpfte sich in einem stark besetzten Teilnehmerfeld den dritten Rang, hinter den Booten aus Dresden und Wurzen. Am Siegersteg anlegen durfte dagegen Rayk Bremme-Jung (53, Foto mitte) im Masters-Männer-Einer. Über zwei Jahrzehnte älter als die Jenaer Konkurrenz, dominierte er sein 300m-Sprintrennen mit einer guten Bootslänge Abstand. Goldmedaillen gab es in dieser Disziplin auch für den Eilenburger Junioren-Doppelzweier B. Timo Petraschke und Joris Pospischil (Foto rechts) ließen vier weitere Boote aus Dresden, Pirna und Leipzig in einem spannenden Rennen hinter sich.
Am Sonntag dann wurden die Ruderbedingungen wegen des aufkommenden Schiebewindes etwas kompliziert. Es gab einige Kenterungen, die dank DRK-Wasserrettung und Feuerwehr-Bootsbergung außer unfreiwilliger Badeerfahrung keine ernsthaften Folgen hatten. Tilmann Domin ließ sich davon auf seinem Heimgewässer nicht beeindrucken und setzte im Junioren-Einer B als Dritter vor Dresden und Zschornewitz ein weiteres Ausrufezeichen. Im Jungen-Doppelzweier der 13- u. 14-Jährigen landeten endlich auch Ewan Spieß und Friedrich Weist auf dem ersehnten Urkundenrang (Platz Drei).
Joris Pospischil startete mit Clemens Beier noch einen Doppelzweier-Versuch auf der 1000-Meter-Distanz. Die beiden B-Junioren erreichten ebenfalls den Dritten Platz und rundeten das sportliche Ergebnis aus Eilenburger Sicht angemessen ab. Auch als veranstaltender Gastgeber hat der ansässige Ruderclub wieder einmal hervorragende Arbeit abgeliefert und bereits vor Ort viel positives Feedback von den teilnehmenden Vereinen und Vertretern der Landesverbände erhalten. Nochmals ein großes Dankeschön allen Helfern und Unterstützern, ohne sie ist dieses Event nicht durchführbar.
RBJ
2024 Noch mehr Ostern - Trainingslager in Berlin
Von Dienstag, den 2. April bis Samstag, den 6. April war die Ruderjugend im Trainingslager beim ESV Schmöckwitz in Berlin. Nach der Ankunft in Berlin ging es gleich aufs Wasser. Das Wetter während der Osterferien war durchwachsen. Gerudert wurde meistens auf der großen Krampe (Nebenarm der Dahme). Abends haben wir zusammen Spiele, wie z.B. 'Werwolf', gespielt. Am Mittwoch ging es nach dem Frühsport und dem Frühstück wieder aufs Wasser. Bei Regen ruderten wir tapfer weiter bis zum Richtershorner Ruderverein und zur Regattastrecke Grünau. Am nächsten Tag scullten die Junioren beim Frühsport die Krampe hoch. Nach dem Frühstück ging es auch für die Kleinsten im Zweier und Vierer aufs Wasser. Die Junioren trainierten am Nachmittag wieder auf der Grünauer Regattastrecke. Die anderen wanderten zum Richtershorner Ruderclub an der Dahme entlang. Am Freitag ruderten die Junioren in Rennbooten und die kleine Gruppe im Gig-Vierer. Wir haben uns die Dahme aufwärts über den Crossinsee, den Oder-Spree-Kanal und den Seddinsee orientiert. Am Nachmittag gab es eine Überraschungstour auf einem Partyboot zum Müggelsee. Mit einer Einheit auf der großen Krampe beendeten wir unser Trainingslager. Ein großes Dankeschön an die netten Trainerinnen, die Fahrer/innen und die tollen Köche!
Anne Fromm
2024 Ostern
Extra zeitig, nämlich 17 Uhr, sollte es auf die traditionelle Gründonnerstagsausfahrt gehen. Zwei Doppelvierer und ein Radfahrer waren am Start. Mehr oder weniger schnell kamen alle in die Pötte. Mit dem Abendrot wurde es zunehmend frisch in der Mühlgrabenaue, was eine zügige Heimkehr begünstigte.
Am Karfreitag rückte man trotz durchwachsenen Wetters zahlreich zur Radpartie aus. Schön war es trotzdem, auch dank Hermann's bewährtem Organisationstalent.
Ebenfalls gelungen ist eine mehrtägige Muldeabfahrt von Grimma bis an den heimischen Steg. Der antike Gig-Vierer "Eilenburg" war schon einen Tag vorher zu Wasser gelassen worden. So konnte der geklinkerte Holzrumpf schon mal etwas aufquellen und sich selbständig abdichten...
2024 Anrudern und Ergometermeisterschaft
Samstag, 23.03. Perfektes Timing sowohl für Innen- als auch Außenaktivitäten! So sah es zumindest aus, als sich pünktlich nach der Mittagszeit die Regenwolken verabschiedeten.
Der Ergometerwettkampf war da bereits gelaufen. Je nach Alter hatten alle die Chance, im Einzelvergleich über 250 bis 1000 m oder als Zweierteam auf 500m ihr Bestes zu geben. Maximal drei Sportler saßen gleichzeitig auf den Ergometern. Der Beamer zeigte die Wettkampfstrecke in Echtzeit auf der Wand und sorgte für Regattafeeling bei den Zuschauern. In ihren Altersklassen siegten Jonas Hoffmann, Ewan Spieß, Celine Kuhnert, Colin Zemke und Christian Kunze, Glückwunsch!
Anrudern. Bei strahlendem Sonnenschein hielt Silke Gans dann ihre erste Ansprache als Vorsitzende des Ruderclubs und stimmte auf die neue Saison ein. Nach der Belehrung kam die Ehrung: Die Sieger und Platzierten der Tischtennis- und Ergometermeisterschaften wurden nach vorn gebeten. Ebenso applaudierte man den seit Herbst hinzu gekommenen Mitgliedern.
Nun folgte eine Bootstaufe, die es wohl seit 30 Jahren nicht mehr gegeben hatte: Der RCE-Bootspark wurde um ein niegelnagelneues Gig-Boot erweitert. Sechs Mitglieder haben sich initiativ und finanziell dafür stark gemacht. Der Doppelvierer „Marienburg" war auftragsgemäß bei der österreichischen Traditionswerft 'Schellenbacher' gefertigt worden. Benannt ist er nach der gleichnamigen Ordensburg, die bei einer Weichsel-Wanderfahrt einen tiefen Eindruck hinterlassen hatte.
Schnellstmöglich gingen nun die 'Ruder zur Hand und die Boote zu Wasser’, allen voran natürlich die „Marienburg“. Währendessen war die Kaffee- und Kuchenfraktion im Saal zu Gange. Draußen schoben sich wider Erwarten doch noch einige dunkelblaue Wolkenfronten zusammen. Zum Glück war das Feuerchen am Mühlgrabenkilometer 2,5 schon einigermaßen am glühen. Viel mehr hatten die Ruderer, Radfahrer und Fußgänger dem hereinstürmenden Regen nicht entgegen zu setzen. Mit eingezogenem Kopf und höchster Konzentration auf die Stockwurst wurde die dreiviertel Stunde ausgesessen. Verdursten musste auch niemand. Kurz nach den letzten Regentropfen war die Klampfe ausgepackt. Die Sonne ließ sich auch noch mal blicken, bis die Dämmerung zur Heimfahrt gemahnte.
Flußabwärts fand der Tag noch einen hervorragenden Ausklang in und vor der Bootshalle. Vielen Dank allen, die zum Gelingen beigetragen haben, besonders dem Tresenteam.
RBJ
2024 Frühjahrseinsatz
Damit die Arbeiten wie am Schnürchen laufen, war diesmal etwas mehr Aufwand erforderlich. Kontrollgänge hatten im Vorfeld einen höheren Wasserstand in der Kiesgrube ergeben. Ein Fall für unsere Gerüstbauprofis! Auch im Mühlgraben kamen Wathosen zum Einsatz. Ebenso vielen Dank allen großen und kleinen Helfern, die Drumherum für ein ordentliches Gewusel sorgten! RBJ
2024 Tischtennisturnier
Bericht
Erster Märzsamstag, sonnig, frühlingshaft. Es ist fast 14 Uhr. Ich bin extra ein paar Minuten eher los, normalerweise werden die Platten schon warmgespielt. Doch heute stehen die ersten noch vorn am Tor, es wird aufgeschlossen. Wird wohl noch ein Weilchen dauern, ehe es los geht. Doch dann im Saal die Überraschung: Alles schon fix und fertig aufgebaut und zurecht geräumt, mit Bahnen abhängt. Nicht nur Auf- und Abbau sondern auch der Turnierbetrieb lief dank Organisator Niclas und seine Helfer wie am Schnürchen.
Vier Junioren und acht Erwachsene waren am Start, so dass jeweils jeder gegen jeden um zwei Gewinnsätze spielen konnte. Der Turnierverlauf gestaltete sich sehr abwechslungsreich. Alle konnten am Ende im Großen wie in Kleinen auf Erfolge verweisen und aus Niederlagen Erfahrung sammeln. Die Pokalverteilung war jedoch nicht unerwartet ausfallen: Wie im letzten Jahr werden die Namen der Familie Maasdorf als Gravur verewigt: Viviane bei den Seniorinnen, Frank als Senior und Juniorin Fabiane. Arne Aßmann hatte bei den Junioren die Nase vorn.
Vielen Dank allen, die zum guten Gelingen des schönen Nachmittages beigetragen haben.
RBJ
Übersicht
2024 Mazdalauf
Bericht
Nach den Kapriolen des Vorjahres herrschten diesmal frühlingshafte und angenehme Bedingungen vor. Zwei Dutzend Laufbegeisterte waren für unseren Ruderclub am Start. Auch an der Strecke standen einige, um Kameradinnen und Kameraden gebührend zu feiern und anzuspornen. Diese gaben schon allein deswegen im Frühstückslauf sowie über 5 und 10 Kilometer ihr Bestes.
Besonders gut gelang dies Elisa Parchwitz, die in ihrer Altersklasse (U18) auf der mittleren Distanz den 1. Platz belegte. Auf den 5000 Metern war auch Timo Petraschke unterwegs, er landete mit einer Super Zeit von etwas mehr als 23 Minuten auf dem 3. Rang der unter 18-Jährigen. Auf sehr gute vierte Plätze im Frühstückslauf (1,5km) können die Nachwuchstalente Linda Wesner (U12) und Carl Baumann (U10) verweisen. Eine ebenso starkes Ergebnis lieferte der 15-jährige Tilmann Domin auf der 10 Kilometer-Strecke im U18-Feld ab. Henry Händler (6 Jahre) hatte im Baminilauf mit der Startnummer 21 die Nase ganz weit vorn und durfte als Dritter mit auf's Siegertreppchen.
Zahlreiche weitere Platzierungen unter den jeweiligen Top Ten runden das Ergebnis der Eilenburger Ruderer hervorragend ab. Vielen Dank Allen, die dabei waren.
RBJ
Übersicht
2024 Skilager
Johanngeorgenstadt - Skilager mit 'ohne Schnee’
Für acht Junioren ging es am Freitag, dem 26. Januar 2024 zum Trainings-Wochenende nach Johanngeorgenstadt. Um 15:30 stand die Abfahrt an. Zuvor trafen sich alle um 15:15 und wurden dann von ihren Eltern verabschiedet. Zusammen mit Rayk als Busfahrer und André im Begleitfahrzeug zwecks Ergometertransport ging es ins Erzgebirge. Die Sportler wurden bei der Ankunft in der Jugendherberge um 18:30 Uhr herzlichst empfangen. Josie und Steffen waren mit Jasper schon da. Nun wurden die Zimmer eingeteilt. Nach dem Sturm auf das Abendbrotbuffet folgte die Auslosung der 2er- und 4er-Teams für die kommenden Tage. Dann traten diese gleich noch in amtlicher Runde auf dem Ergometer gegeneinander an. Ein paar Freizeitaktivitäten später verschwanden alle in den Kojen.
Am nächsten Morgen stand ein ausgewogenes Frühstück parat, wobei man sich zur aufgehenden Morgensonne auf den kommenden Hauptwettkampf einstimmte. Bald darauf ging es auch schon los. Die 2er-Teams rangen in einem erneutem Ergometerwettfahren um Punkte. Bei Tischtennis und Boccia wurde ebenso fleißig gesammelt. Nach dem Stationsbetrieb liefen wir mit Rayk über zum Teil vereiste Wege durch den Wald und die schöne Landschaft zum Mittagessen. Überwiegend im Laufschritt erreichte man das Landschulheim und musste sich, oben angekommen, erst mal erholen. Nach einem lecker Schnitzelgericht und Milchreis zum Nachtisch fuhren die Sportler quer durchs sonnige Erzgebirge nach Geyer ins Spaßbad. Dort angekommen, ging es gleich zu einer großen Wildwasser-Rutsche, wo man zwischendurch auf einer mittleren Plattform pausieren konnte. Zusätzlich war im Hauptbecken alle 30 Minuten das Wellenbad zu geniessen. Natürlich wurde auch die lange Röhre vom Rutschenturm nicht ausgelassen. Zum Schluss entspannten sich die Sportler noch in der Sauna. Danach fuhren die hungrigen Junioren wieder zur Herberge, wo das Abendessen schon wartete.
Nun bekamen alle seitens der Trainer eine besondere Aufgabe gestellt. Jedes Zweierteam musste sich ein 5-minütiges Kultur-Programm für den Abend ausdenken. Neben interessanten Zaubertricks, schwieriger Pantomime und kniffligen Wer-bin-Ich-Fragen gab es herzhaftes Gelächter zu schwarzem Humor. Anschließend wurde noch ein kleines Spiel vorgestellt. Nach einigen Runden war Schlafenszeit.
Am Tag der Abreise gab es im Frühstücksraum nochmal ein schönes Buffet. Dann wurden Sachen gepackt. Als alles verstaut war, liefen die Sportler ein weiteres Mal zusammen mit Rayk zum nächsten Ziel. Über einen hinreißenden Wanderweg führte er die Gruppe nun zum Lehmergrundbach hinunter und wieder hinauf zu einer Sporthalle. Nach einigen anstrengenden Übungen in Zweier-, und Vierer-Teams fuhren wir wie gehabt zum Mittagstisch, wo reichlich Nudeln mit Tomatensoße und Griesbrei zum Dessert serviert wurden. Nach dem Essen verkündete man die Sieger des gesamten Wochenendes. Zum Schluss ging es für alle im voll besetzten Kleinbus bei klassischer deutscher Volksmusik wieder nach Hause.
Joris & Clemens
Ohne Schnee, dafür ideenreich und fit durch den Winter im schönen Johanngeorgenstadt.
2023 Silvester
Gab es schon eine ganze Weile nicht mehr im Ruderclub. Eine tolle, gut besuchte Party zum Jahreswechsel mit lecker Essen und super Stimmung. Lieben Dank an Alle! Wegen Hochwassernachwirkungen wurde die Eierfahrt am Neujahrstag zu Fuß absolviert, mit großem Finale in der "Schloßaue".
Alles Gute für 2024 wünscht der Ruderclub Eilenburg!
2023 Jugendwanderfahrt
Ruderbericht zur Wanderfahrt der Kinder und Jugendlichen
Unser Ausflug begann am 23.6.2023 um 16:30 Uhr am Eilenburger Bahnhof. Wir (Colin, Tilman, Ole, Timo, Joris, Arne und die Trainerin Josi, sowie der kleine Jasper), packten das Gepäck in Steffens Auto. Dieser fuhr mit den Gepäckstücken, wir nahmen dem Zug nach Berlin. Ziel war der Richtershorner Ruderverein e.V. in der Nähe von Grünau am Langen See. Als wir ankamen, richteten wir uns zuerst im dort befindlichen Bootshaus ein. Später aßen wir nach einem Tischgebet zu Abend. Dann gingen wir in dem See baden und vertrieben uns die Zeit mit lustigen Anekdoten.
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen bereiteten wir uns alle auf die bevorstehende Wanderfahrt vor. Dafür losten wir die Besatzung des Vierers (Rügen) und des Zweiers (Knurrhahn) aus. Nach dem Zuwasserlassen der Boote legten wir ca. 10:30 Uhr ab. Zuerst fuhren wir über den langen See in Richtung Schmöckwitz, dabei konnten wir eine Segelboot-Regatta beobachten. Von dort aus ruderten wir weiter in den Seddinsee und dann in den Gosener Kanal. Als wir letzteren passierten, kamen wir am Imbiss Sturzbecher vorbei, wo wir das erste Mal anlegten und Rast machten. Nachdem wir uns gestärkt hatten, fuhren wir weiter über den alten Spreearm durch „Neu Venedig“. Nach Passieren dieses Abschnitts, welcher durch seine große Menge an kleinen Nebenkanälen sehr an die oberitalienische Stadt erinnerte, fuhren wir rüber auf den Kleinen Müggelsee. An dessen Ende schloss sich der Große Müggelsee an. Aufgrund der durch den Wind entstehenden Wellen konnten wir auf dem großen Müggelsee keine Pause machen und fuhren komplett durch bis zum Ruderclub Ägir. Schon während der Überfahrt kam uns die gerade stattfindende Achterregatta entgegen. Als wir Ägir erreichten, machten wir dort unsere zweite große Landpause. Vor dem Bootshaus stärkten wir uns mit etwas Essen vom Grill sowie Gebäck und Getränken. Eine Liveband war auch vor Ort. Gegen 17:30 Uhr ging es dann wieder zurück zu den Booten und wir legten ab. Wir fuhren über die Spree in die Altstadt Köpenick, dort befanden sich zahlreiche Brücken, welche immer von einem Bootsmitglied angesagt wurden. Nachdem wir die Altstadt passierten, ging es auf die Dahme. Dann am Teltowkanal vorbei und über die Regattastrecke Grünau. Als diese überquert war, kam nur noch die Bammelecke. Danach sahen wir schon unser Ziel, das Bootshaus Richtershorn. Nach dieser etwa 30 Kilometer umfassenden Umfahrt, sprangen wir freudig in den See und aßen danach Leckeres vom Grill, zubereitet durch Steffen und Tillmann. Wenig später bauten wir das Lagerfeuer auf, an dem wir den restlichen Abend verweilten. Zu später Stunde kam der an der Regatta teilnehmende Achter des Vereins Richtershorn zurück. Diesem halfen wir, das Boot in die Halle zu tragen. Nach getaner Arbeit saßen wir noch kurz am Feuer und gingen dann ins Schlaflager unter dem Dach des Bootshauses.
Am Sonntagmorgen stand die kleine Umfahrt auf dem Plan, welche 20 Kilometer umfassen sollte. Nach dem Frühstück packen wir alle unsere Sachen zusammen und starteten, diesmal mit vertauschten Booten. Es ging wieder über den Langen See in Richtung Schmöckwitz, dann kam jedoch der Zeuthener an die Reihe. Nun folgte über den langen Zug der Krossinsee, den wir überquerten. An dessen Ende kamen wir an einen Campingplatz, bei dem wir eine Pause einlegten. Nachdem wir uns ausgeruht und etwas getrunken hatten, ging es auch schon weiter in Richtung Wernsdorf zum Ober-Spree-Kanal. Diesen Kanal fuhren wir entlang zum Seddin- und dann wieder auf den Langen See. Dabei plagte uns der dort befindliche Rückenwind sehr, welcher hohe Wellen schlug und die Überfahrt erschwerte. 14:30 Uhr kamen wir trotzdem alle wieder wohlbehalten von unserer zweiten Umfahrt am Richtershorner Ruderverein an. Dort wartete schon das Mittagessen auf uns. Nachdem wir anschließend ein letztes Mal im See baden waren, mussten wir auch schon 'Lebewohl' sagen, es ging zurück nach Eilenburg. Nach der Zugfahrt standen wir dann 19:30 Uhr alle wieder vor dem Bahnhof und waren uns einig: Es war eine sehr schöne Wanderfahrt, welche hoffentlich nicht die Letzte war.
Arne
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