Am letzten Samstag im Oktober ging wieder einmal die Wassersaison für die Ruderer zu Ende. Auch der Ruderclub Eilenburg verabschiedete diese sowohl sportlich, als auch gesellig. Am Vormittag trafen sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur Ermittlung der besten in den jeweiligen Altersklassen auf dem Ergometer oder im Renneiner.
Den Auftakt machten die Kinder im Alter vom 9 bis 12 Jahren auf dem Ergometer. Für die meisten war es die erste Wassersaison und so fehlte noch die Erfahrung für den Renneiner auf dem Mühlgraben. Bei den Jungen gab es in jeder Altersklasse mindestens 2 Sportler und Helene stellte sich bei den Mädchen. Unter den Anfeuerungsrufen bewältigten alle die 500m. Allein Jonas durfte seines Alters wegen schon 1000m in Angriff nehmen.
Während die Wettkämpfe auf dem Ergometer in Halle 3 liefen, bereiteten die älteren Sportler alles für das Zeitfahren auf dem Mühlgraben vor. Insgesamt 6 Sportler gaben ihr Bestes, um die Strecke vom Anger bis zur Pionierbrücke schnellstmöglich zu bezwingen. Nach Beendigung der Rennen wurden die genutzten Boote direkt gereinigt und abgeriggert. Die Ergometer fanden auch wieder ihren Platz im Kraftraum.
Pünktlich um 12 Uhr traf Andre Parchwitz mit der Essenlieferung ein und nachdem die Servicestraße errichtet war, verteilten Felix und Thomas die von von der Fleischerei Krause gekochten Nudeln und den Wurstgulasch an die hungrige Meute. Die Zeit bis zum Beginn der traditionellen Ansprache des Vorsitzenden vertrieb man sich auf unterschiedliche Art und Weise. Während die einen das benutzte Geschirr abwuschen, andere die beendeten Wettkämpfe auswerteten, bereiteten wiederum ganz andere schon die Ausfahrt vor.

Thomas Osthoff

 

Nach Vereinsmeisterschaften auf Mühlgraben und Ergometer pünktlich 14 Uhr die feierliche Ansprache. Begrüßung einer ganzen Reihe neuer Mitglieder, Erwähnung aller 10- bzw. 25jähriger Vereinsjubilare, Gratulation zweier Ehrenmitglieder in Würdigung ihrer 50jährigen Vereinsmitgliedschaft: Dr. Ulla Hirschfeld und Christian Kitzing. Dann die Ehrung der frisch platzierten Aktiven des Vormittags.

Anschließend die Boote zu Wasser, die Ruder zur Hand und ein letztes Mal in diesem Jahr den Mühlgraben unter den Kiel genommen. Für die anderen: lecker Kaffee und Kuchen, Begutachtung des neu sanierten Ruderbeckens, danach Mobilmachung auf dem Landweg in Richtung Lagerfeuer.

Prächtig lodernd wärmte dies nicht nur die große Schar der Anwesenden, sondern auch die ein oder andere Wurst bis zur gewünschten Bräune. Dazu die berühmten 4 GE's : GEtränke, GEspräche, GEsänge, GEtarre (sogar die Mundi wurde rausgeholt). Dann wieder mal viel zu früh der Aufruf zum geordneten Rückzug, angeblich sei die Sonne am untergehen... Von der hatte man diesmal ohnehin nicht viel gesehen. Das wenige Licht wurde kurz vor dem heimischen Steg tatsächlich knapp, dafür kamen die Fackeln sehr effektvoll zur Geltung.

Zum Ausklang lud der herbstlich geschmückte Saal zur Abruderparty ein. Kitzings hatten wieder ganze Arbeit geleistet. Zur Musik von DJ Matscho wurden jede Menge Tanzbeine geschwungen. Vielen Dank allen, die diesen Tag ermöglicht haben.

RBJ

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So sehen Sieger aus

Mitten in den Ferien fand die Rohrwallregatta bei unserem befreundeten Berliner Verein Richtershorn statt. Da ich diese Regatta sehr gerne besuche und es auch ein schöner Abschluss der Regattasaison ist, habe ich beschlossen, mit meiner Trainingsgruppe nach Berlin zu fahren. Die Kleinen waren sehr aufgeregt. Es war ihre erste Regatta gewesen und dann auch noch auswärts.

Freitag trafen wir uns mit Patter, der den Hänger und den Bus fuhr und mit Lucas S., der das Kampfrichterteam vor Ort unterstützte, am Bootshaus, luden unsere Sachen ein und fuhren nach Berlin. Nachdem wir unser Quartier bezogen haben, grillten Patter und Peter Palm für uns. Für die Kinder ging es schon früh ins Bett, da sie ja am nächsten Tag ihren großen Auftritt hatten.

Nach dem Frühstück luden wir erstmal unsere Boote ab und machten sie fahrbereit. Das erste Rennen war um 11:15 Uhr. Der Jungs 2x 11/12 Jahre. Hier starteten Hannes und Luis im Serval. Da Paul Kieselstein noch kurz zuvor verletzt worden war, musste Paul Brendel in Renngemeinschaft mit einem aus Jessys Trainingsgruppe (Riho) fahren. Da war die Aufregung noch umso größer. Beide Boote erreichten einen souveränen 4. Platz. Den Serval übernahmen dann Jonas und Georg. Letzterer ist auch ein Sportler aus der Berliner Trainingsgruppe. Obwohl beide noch nie zuvor zusammen gerudert haben, erkämpften sie sich in ihrer Altersklasse 13/14 J. einen sehr guten 3. Platz.

Nach der Mittagspause stand dann der Anfängervierer auf dem Plan. Mit einem geborgten Boot von Riho, welches meine alte Kindergruppe noch für meine Anfänger auf Vordermann brachten, ruderten die vier Kleinen; Paul B. , Luis V., Hannes L., und Paul L. mit Jonas P. als Steuermann auf den ersten Platz. Es war ein Start-und-Ziel-Sieg. Glücklich und zufrieden und stolz kamen die Jungs mit ihren Medaillen und Urkunden zurück, wo ich schon zum Anstoßen mit Brause auf die Jungs wartete. Jonas blieb leider keine Zeit zum Feiern, da er noch seinen leichten Einer vor sich hatte und aus dem Boot zur Erwärmung musste. In einem spannenden Rennen konnte er sich durchsetzen und erkämpfte auch den ersten Platz.

Jedoch gingen nicht nur unsere Kinder an den Start. Ich unterstützte meine Frauenmannschaft im Frauen-8er mit Steuermann. Hier konnten wir die Konkurrenz von Rotation nach ca. 200 m hinter uns lassen und erruderten uns den ersten Platz. Auch das erste Rennen des Tages, Frauen Vierer Masters C unterstützte ich durch meine Steuerleistung. Hier wurden wir aber leider nur zweiter. Belle sprang für Heiko im Männervierer ein. Dies blieb auch das einzige Rennen für ihn, da unser Mix-Zweier leider nicht zustande kam. Wahrscheinlich hatten die Gegner zu viel Angst J.

Nach dem erfolgreichen Wettkampftag luden wir nur noch unsere Boote auf und kochten abends zusammen Nudeln. Am Sonntag machte Patter dann für uns Frühstück und wir fuhren wieder zurück nach Eilenburg. Es war ein sehr schöner und erfolgreicher Saison-Abschluss für den RCE und ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr mit noch mehr Teilnehmern und Medaillen auf den Regatten auf uns aufmerksam machen.

Josie

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Fotos: Patter,Mandy

Eilenburgerin ruderte erfolgreich für Deutschland beim Baltic Cup

Während in der Heimat die Sächsisch-Thüringischen Landesmeisterschaften stattfanden, hatte Leonie Korn die Ehre, beim Baltic Cup in Kruszwica/Polen zu starten. Sie war nach den Deutschen Meisterschaften für diesen Wettkampf unter den Anrainerstaaten der Ostsee nominiert worden und hatte so ihren ersten Start im Nationaldress. Entsprechend motiviert und aufgeregt gingen sie und ihre Doppelzweierpartnerin Jette Prehm (Magdeburg) auf die 2000m-Strecke. Im Vorlauf qualifizierten sie sich weiter und erreichten im Finale den ZWEITEN PLATZ hinter den Juniorinnen aus Lettland, Dritte wurden die Dänischen Mädels. Am folgenden Wettkampftag reichte es über die kürzere 500m-Distanz es nach dem 2. Platz im Vorlauf noch für den vierten Rang im Finale. Da fehlte nur eine Viertel Sekunde auf die Drittplatzierten aus Polen. In der Gesamtwertung stand Deutschland am Ende ganz oben. Der Ruderclub Eilenburg freut sich außerordentlich und gratuliert Leonie recht herzlich zum gelungenen internationalen Einstand. (RBJ)

   

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